Historisches Museum Uri
Gotthardstrasse 18, 6460 Altdorf
T 041 870 19 06
M phideau@bluewin.ch
Aktuelles Ständige Ausstellung Museumspädagogik Historischer Verein
Museumsporträt Sonderausstellungen Museumsgut Neujahrsblatt
Museumsbesuch Führungen / Apéro Museumsprojekte Hauptseite
 
Übersicht
Aktuelle Sonderausstellung
 

Sonderausstellungen - Übersicht



Sommer 2017
Uris Rindviecher und ihre Geschichte
Die Sommerausstellung 2017 ist Uris Rindvieh gewidmet. Nebst der Geschichte und Informationen um das Braunvieh werden auch die schönen Kuh-Bilder der Altdorfer Künstlerin Doris Herger gezeigt.

Weitere Angaben folgen demnächst!


--------------------------------------- >
    


Winter 2016/17
Weihnachtsschmuck aus der Sammlung von Pfarrer Hans Aschwanden
Pfarrer Hans Aschwanden

1919 - in Isenthal geboren
1945 - Priesterweihe in Chur
ab 1946 - Vikar in Oerlikon
ab 1951 - Vikar im Grossteil/OW
ab 1962 - Pfarrer in Beckenried
ab 1986 - im Ruhestand (Altdorf und Schattdorf)
5. Juni 2015 - im Alters- und Pflegeheim Rüttigarten verstorben

Pfarrer Aschwandens Interesse an Kunst und sein handwerkliches Geschick brachten ihn dazu, in seiner Freizeit Kunstgegenstände, vor allem Klosterarbeiten und filigranen Weihnachtsschmuck, selber herzustellen. Er fertigte Christbaumschmuck aber nicht nur an, sondern begann schon in jungen Jahren, erlesene Raritäten zu sammeln. Zusammen mit seiner Schwester Marie besuchte er Flohmärkte und Antiquitätenmessen in ganz Europa.
Seine unerschöpfliche Sammlung an Weihnachtsschmuck schenkte Pfarrer Aschwanden dem Historischen Museum Uri.
Zum Gedenken an Pfarrer Hans Aschwanden zeigt das Historische Museum Uri im Hauptsaal in der Weihnachtsausstellung Adventskränze, Christbaumschmuck, Papierkrippen, Weihnachtspyramiden sowie Weihnachts- und Neujahrskarten aus seiner Sammlung.

Die Ausstellung wurde auf originelle Art von Käti und Walter Bär-Vetsch, Altdorf, sowie Trudi und Franz Ziegler-Baumann, Flüelen gestaltet.


--------------------------------------- >
    


Sommer 2016
Die Dampfbahn kommt nach Uri
Aus Anlass der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels zeigt das Historische Museum eine kleine Sonderausstellung zu den Anfängen der Gotthardbahn. Im Zentrum stehen für einmal nicht der Bau des Gotthardtunnels und Louis Favre, sondern der Bau der Zufahrtsstrecken und Ingenieure wie Karl Wetli, Robert Gerwig oder Wilhelm Hellwag. Gezeigt werden Fotos von den Anfängen und verschiedene Pläne mit Spitzkehren und Kehrtunnels. Thema sind auch die Standorte der Bahnhöfe Flüelen und Altdorf, die schliesslich nicht nach dem Wunsch der Dorfschaften zu liegen kamen. Am zeitlichen Ende der Ausstellung steht der einsame Kampf des Jonas Bühler, der kurz vor dem Zweiten Weltkrieg sich unermüdlich für eine Bergumfahrung von Flüelen durch die Eisenbahn einsetzte.

--------------------------------------- >
    


Winter 2015/16 und Sommer 2016
Urner Geschichtsschreibung
Anlässlich der Herausgabe der «Geschichte des Landes Uri» von Dr. Hans Stadler Planzer wird im Hauptsaal des Historischen Museums Uri eine kleine Sonderausstellung zum Thema «Urner Geschichtsschreibung» gezeigt. Vorgestellt werden nebst dem neusten Werk von Dr. Hans Stadler-Planzer die beiden bisherigen Verfasser einer Urner Geschichte: Franz Vinzenz Schmid (1758 - 1799) und seine «Allgemeine Geschichte des Freystaats Ury», die in den Jahre 1788 und 1790 herausgegeben wurde, sowie die Urner Geschichte des Arztes und Naturforschers Dr. Karl Franz Lusser (1790 - 1859).

Wettbewerb Gang durch die Urner Geschichte

Die Ständige Ausstellung des Historischen Museums zeigt die Urner Geschichte anhand von eindrücklichen Exponaten. Im Rahmen eines neuen Museumsspiels kann der Gang durch Uris Vergangenheit auch spielerisch erlebt werden. Dabei wird jeweils Bezug auf die «Geschichte des Landes Uri» von Dr. Hans Stadler-Planzer genommen. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden drei Gesamtwerke im Werte von je 168 Franken verlost.

Das Werk

Die «Geschichte des Landes Uri», verfasst von Dr. Hans Stadler-Planzer, mit Beiträgen von Pascal Stadler, Brigitte Degler-Spengler und Romed Aschwanden, stellt die Vergangenheit Uris von den Anfängen bis in die Gegenwart dar. Das Autorenteam stützt sich auf die neueste Literatur und auf umfangreiche eigene Forschungen. Der erste Band ist 1993, die beiden Teilbände im November 2015.

Der Autor

Hans Stadler-Planzer war nach Studien der Geschichte und der Philosophie in Freiburg, Basel und Bern als Gymnasiallehrer, dann 1972 bis 1988 als Staatsarchivar und Kantonsbibliothekar im Kanton Uri tätig. Hernach gründete er das «Büro für Geschichte und Archiv». Seitdem ist er freischaffender Historiker und Publizist. Er war lange Jahre Präsident des Historischen Vereins Uri und des Historischen Vereins Zentralschweiz. In beiden Vereinen amtete er auch als Redaktor der Jahrbücher. Seine Forschungsbereiche umfassen vorwiegend die Urner und Innerschweizer Geschichte. Hans Stadler-Planzer gab zahlreiche, zum Teil sehr umfangreiche Publikationen heraus - so zum Beispiel: Landammann und Ständerat Gustav Muheim (1972); Spiringen, Geschichte der Pfarrei (1991); Biografie Karl Emanuel Müller (1999). 1995 wurde Dr. Hans Stadler-Planzer mit dem Dätwyler-Preis geehrt.


--------------------------------------- >
    


Winter 2014/15 und Sommer 2015
Von Arigoni bis Zenoni
1848 wurde nach dem Sonderbundskrieg die moderne Schweiz geschaffen. 1861 wird offiziell das Königreich Italien ausgerufen. Nach vielen Jahren von Krieg und Bürgerkrieg war der italienische Einheitsstaat Realität geworden.
Uri liegt nahe am Süden – doch durch den Gotthard getrennt. Beim Bau des Eisenbahntunnels kamen erstmals italienische Arbeiter in Scharen nach Uri. Mit der Eröffnung des Bahntunnels 1882 rückte Italien näher. In Italien herrschte derweilen immer noch Not und Armut. Weitere Grossbauwerke wie die Gruonbach- oder Schächenbachverbauung sowie der Bau der Klausenstrasse erforderten ab 1890 weitere Arbeitskräfte. Viele Italiener verliessen wiederum ihre Heimat.
Im Gegensatz zur Schweiz trat Italien 1914 in den Ersten Weltkrieg. Viele Italiener entschlossen sich, in der Schweiz zu bleiben und die Niederlassungsbewilligung zu beantragen. Im Herzen blieb man jedoch Italiener – wenn auch teilweise mit Schweizer Pass. Das Urnerland erhielt einen italienischen Anstrich. Die italienischen Frauen boten Gewähr für feines Essen. Läden mit italienischen Spezialitäten und Kostgebereien entstanden! Hier verbrachten die Italiener auch ihre Freizeit. Vielerorts mussten die Gastarbeiter nämlich erfahren, dass sie eben Ausländer sind. Am Stammtisch hatten sie nichts zu suchen. Viele sind geblieben, wurden in Uri sesshaft. Von Arrigoni bis Zenoni. Mittlerweile gibt es von den Familien „Secondos“ und „Terzos“. An einigen Beispielen soll in der Sonderausstellung die italienische Einwanderung in Uri dargestellt werden.


--------------------------------------- >
    


Winter 2013/14
„Wartä ufs Chrischtchindli“ (Weihnachtskalender)
Die Advents- und Weihnachtsausstellung 2013/14 zeigte Adventskalender aus der Sammlung von Evelyne Gasser, Lenzburg. Der Adventskalender gehört seit dem 19. Jahrhundert zum christlichen Brauchtum in der Vorweihnachtszeit. Er zeigt in verschiedenen Formen die verbleibenden Tage bis Weihnachten an, verkürzt die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest und steigert die Vorfreude darauf. Evelyne Gasser, Lenzburg, hat über Jahre eine der grössten Sammlungen von Adventskalendern in der Schweiz zusammengetragen. Die Ausstellung vermittelt einen umfassenden Einblick in die Geschichte, die Vielfalt und die Tradition rund um den Adventskalender.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2013
Der Musiker Gustav Arnold (1831-1900)
Das Museum besitzt durch Schenkungen eine umfangreiche Sammlung des Musikers Gustav Arnold (1831-1900). Aus Ablass der Jahresversammlung im Historischen Museum und der Herausgabe des Historischen Neujahrsblatts zu diesem Thema wurde im Hauptsaal eine kleine Sonderausstellung zum Leben und Werk des Musikers gestaltet.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2013 und Winter 2013/14
Der Weg vom Urnersee zum Gotthard auf Stereofotos
Die Sommerausstellung 2013 widmete sich der Sammlung von Ruedi Gisler- Pfrunder aus Basel. Sein Sammlerinteresse ist eng mit seiner Biografie verwachsen. Die Jugend verbrachte er weitgehend in Uri - entlang der Wegachse zum Gotthard. Ruedi Gisler wurde 1947 in Bürglen geboren. Als Sohn eines Metzgers und Hoteliers wechselte er mehrere Male mit der Familie den Wohnort: Göschenen, Muralto und Erstfeld hiessen die Stationen. Nach einer Ausbildung als Chemielaborant bei der Dätwyler AG in Altdorf (1966-1969) trat Ruedi Gisler in die Firma Ciba in Basel ein, wo er bis zu seiner Pensionierung als Laborleiter tätig war. Schon als Bub interessierte er sich für «altes Zeug». Das prägende Erlebnis war jedoch die Einweihung der neuen Teufelsbrücke im Jahre 1956. Das bauliche Ensemble in der tosenden Reussschlucht liess ihn nicht mehr los. Er begann später Stiche und Aquarelle zu sammeln, was 2005 zu einer ersten Buchpublikation führte. Über die Stiche kam er zur Fotografie und hier besonders zu den Stereoaufnahmen, von denen Ruedi Gisler heute rund 800 über Uri besitzt. Ein Teil seiner Sammlung wurde in der Sommerausstellung des Historischen Museums gezeigt.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2012
Das Urner Spiel vom Tell
Aus Anlass der Niederschrift des Urner Tellenspiels vor 500 Jahren sowie der Altdorfer Tellspiele 2012 gestaltete das Historische Museum die Sonderausstellung „Ein hüpsch Spyl“. Im Jahre 1512 wurde das Urner Tellenspiel geschrieben, in Zürich gedruckt und in Altdorf wohl aufgeführt. Der vollständige Titel des Werkes lautet: „Ein hüpsch Spyl, gehalten zuo Ury in der Eydgnoschafft, von dem frommen und ersten Eydgnossen Wilhelm Thell genannt. Getruckt zuo Zürich by Augustin Friess“. Das alte Urner Spiel von Wilhelm Tell ist die älteste bekannte dramatisierte Fassung der Legende des Freiheitshelden. Zugleich ist das Stück das erste politische Drama in deutscher Sprache. Sein Schöpfer ist unbekannt. Das Stück erlangte grosse Popularität. Es ist eines jener Beispiele, wo eine Dichtung das volkstümliche Empfinden ihrer Entstehungszeit voll trifft. Das Urner Spiel von Wilhelm Tell hatte denn auch ungewöhnliche Auswirkungen. Es wurde ähnlich wie etwa ein Volkslied vom Volke aufgenommen und weitergegeben. Es wurde überarbeitet, ergänzt, ausgebaut, immer wieder neu gedruckt, immer wieder neu aufgeführt. Es hat die Vorstellung des Volkes von seinem Tell während dreier Jahrhunderte ganz wesentlich mitgeprägt und es verlor seine Beliebtheit eigentlich erst, nachdem Schiller seinen „Wilhelm Tell“ geschrieben und veröffentlicht hatte. Im ersten Teil der Ausstellung wurden die Besucherinnen und Besucher durch die ständige Sammlungs-Ausstellung des Historischen Museums geführt. An verschiedenen Punkten wurden sie anhand von Gegenständen und Plakattafeln ins 16. Jahrhundert versetzt. Nach dem Rundgang wurden in einem zweiten Teil Geschichte und Inhalt des „hüpsch Spyl“ gezeigt. Unter anderem wurde auch dargestellt, wieso die Entstehung des Urner Tellenspiels auf das Jahr 1512 festgelegt wurde. Der dritte Teil der Sonderausstellung war schliesslich dem Kernstück des Büchleins, der Tellsgeschichte, gewidmet. Inhalt und Handlung des „hüpsch Spyl“ wurden sowohl mit dem Drama von Friedrich Schiller als auch mit den Altdorfer Tellspielen in Beziehung gesetzt.

--------------------------------------- >
    


Winter 2011/12
100 Jahre Altdorfer Samichlaus
Im Renaissance-Saal des Historischen Museums war eine zweite Sonderausstellung zu sehen. Sie ist dem Altdorfer Samichlaus gewidmet. In Altdorf war bereits um 1900 aus privater Initiative eine Samichlausgruppe für die Kinderbescherung unterwegs. Danach stellte der Samichlaus seine Aktivitäten für ein paar Jahre ein. Am 4. Dezember 1911 versammelten sich Mitglieder des Vereins der Nächstenliebe im "Höfli". Das Traktandum hiess: Samichlausbescherung! Die Versammlung beschloss, diese alte Sitte wieder an die Hand zu nehmen, und am Samichlaustag eine Gruppe zu stellen. Am 6. Dezember um 17.30 Uhr verliess der Samichlaus mit seinen drei Schmutzli und den beiden Maultierführern das "Höfli" und besuchte im Dorfe jede Kinderstube. Dem Verein ent-standen keine grosse Kosten, da einige Geschäftsleute die Bescherung mit Esswaren und einige Familienväter mit "Fünfliber" unterstützten. Die Kinder hatten ihre Freude und man wünschte, dass sich dieser Usus jedes Jahr wiederholen werde. Der Samichlaus-brauch sollte zum Vereinszweck und zur Tradition werden. Heuer darf der Altdorfer Samichlaus seinen 100. Geburtstag feiern. In der Sonderausstellung wird die Entstehung des Brauchs und die Geschichte des Altdorfer Samichlaus dargestellt.

--------------------------------------- >
    


Winter 2011/12
Luzerner Weihnachtskrippen-Verein
An derWeihnachtsausstellung war der Luzerner Weihnachtskrippen-Verein zu Gast. Die Vereinigung, welche die Herstellung von Weihnachtskrippen zum Zweck hat, wurde am 2. Juni 1989 gegründet. Der Verein findet auch ausserhalb der Kantonsgrenzen Interesse und Mitglieder. Seit der Gründung hatte Franz Schumacher, Kriens, die Leitung inne, bis er 2011 von Colette Müller, Kriens, abgelöst wurde. Sie wird im Vorstand von drei weiteren Mitgliedern unterstützt. Bereits im Gründungsjahr 1989 hat der Verein an der Luzerner Weihnachtsausstellung LUWAL erfolgreich mit einer Krippenaus-stellung teilgenommen. Seither fanden in der Zentralschweiz jährlich kleinere und grössere Weihnachkrippen-Ausstellungen statt. Im Historischen Museum werden nun rund 60 wunderschöne Weihnachtskrippen gezeigt. Während der Öffnungszeiten vermitteln verschiedene Mitglieder in handwerklichen und fachmännischen Demonstrationen den Krippenbau, das Schnitzen von Holzfiguren, das Bemalen von Gipsfiguren, Klosterarbeiten usw. Der Verein organisiert jährlich auch einen Krippenbaukurs unter fachkundiger Leitung.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2011
Eingriffe in eine Sammlung (ArtUri)
Die Interessengemeinschaft Urner Kunstschaffender ARTURI greift in der Ständigen Ausstellung des Museums in das bestehende Gewebe von Objekten und ihrer Erklärung wird in einer Sonderausstellung der Interessengemeinschaft Urner Kunstschaffender ARTURI mit Arbeiten eingegriffen. Sei es, um die nun im Museum isolierten Gegenstände in einen veränderten Blick zu bekommen, oder, mit künstlerischen Interventionen eine bestehende Situation in eine neue Erzählung zu verschieben. Die Kunstschaffenden interessiert es, was durch feine Eingriffe mit der konservierten Geschichte im Historischen Museum Uri geschieht und wie die Wahrnehmung geschärft wird. Durch die Interventionen sollen die musealen Gegenstände und Bilder in neuen Zusammenhängen aufscheinen und diese Zusammenhänge können durch die Arbeit in diesen Räumen als Übergänge wahrgenommen werden. Die Ausstellung soll mit den künstlerischen Eingriffen, die als Subtexte, als feine Verschiebungen auftreten, ganz normal besucht werden können, als Historisches Museum Uri in Altdorf.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2011
Alpen- und Naturforschung in Uri
Im 18. und 19. Jahrhundert zogen der Geograph, der Biologe und der Geologe in die Berge. An mehreren Beispielen wurde in der Sommerausstellung die Alpen- und Naturforschung in Uri in den Bereichen Geologie, Fauna und Flora gezeigt. Im Jahre 1911 wurde in Uri eine Naturforschende Gesell-schaft (NGU) gegründet. Der Verein, der im Jahr 2011 sein 100-jähriges Bestehen feierte, wurde in der Ausstellung näher vorgestellt.

--------------------------------------- >
    


Winter 2009/10
Maria und Josef
Mit der Ausstellung „Maria und Josef“ widmete sich diese Weihnachtsausstellung den Hauptfiguren der Krippe, Maria und Josef. In der Ausstellung wurde traditionell ein Bezug zur Gegenwart gesetzt. Maria und Josef fanden bei ihrer Ankunft in Bethlehem keine Herberge. Als König Herodes von Judäa anordnete, alle männlichen Neugeborenen zu ermorden, begaben sich Maria und Josef mit dem Jesuskind auf die Flucht nach Ägypten. Die Flucht ist wohl so alt wie die Menschheit. Auch in Uri leben Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen mussten. An drei Beispielen - Somalia, Iran und Sri Lanka - wurde die ganze Problematik aufgezeigt und die Feste zum Jahreswechsel dargestellt. Uri kam in der Vergangenheit vor allem während den grossen Kriegen mit internierten Soldaten in Berührung. Der unfreiwillige Aufenthalt von Franzosen, Deutschen und Polen wurde in der Ausstellung ebenfalls beleuchtet.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2009
Der Einzug des Automobils in Uri
Das Historische Museum besitzt eine grosse Verkehrsabteilung mit Hochrad und Original-Postkutsche sowie verschiedenen Utensilien des Post- und Reiseverkehrs des 19. Jahrhunderts. In der Sonderausstellung "Der Einzug des Automobils in Uri" (1900-1945) wird nun anhand von zahlreichen Fotos, Texten und Dokumenten gezeigt, wie sich diese romantische Zeit durch das moderne Verkehrsmittel veränderte. Ausgestellt ist auch ein eindrückliches Modell von Markus Fischlin, das Sisikon um 1920 zeigt. Die Spuren des Automobils und der gesteigerten Mobilität sind hier noch nicht sichtbar.

--------------------------------------- >
    


Winter 2008/09
Moderne Weihnachtskrippen
Der Altdorfer Architekt Kurt Gisler hatte privat zwei zeitgenössische Krippen geschaffen. Er hat in der Folge weitere Personen animiert, moderne Krippen zu gestalten. Diese Krippen sowie weihnächtliche Darstellungen sollten das biblische Weihnachtsthema aus heutiger Sicht und Problematik aufzeigen. Die im Historischen Museum gezeigten Krippen erhoben keinen künstlerischen Anspruch. Sie waren vielmehr spielerisch verständlich, thematisch originell und witzig gestaltet. Als Gegensatz wurden den modernen Darstellungen die historischen Krippen aus dem Museumsfundus sowie aus der Sammlung von Pfarrer Hans Aschwanden gegenübergestellt. Als weiterer Höhepunkt wurden die von Eugen Püntener geschaffenen Original-Figuren aus Heinrich Danioths bekanntem Krippenspiel gezeigt.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2007 und 2008
Urner Münzgeschichte
Die Sonderausstellung im Historischen Museum Uri zum Thema Münzen und Medaillen zeigt nebst den Exemplaren aus eigenen Beständen die grosse Münzsammlung der Urner Kantonalbank. Als Kulisse der Urner Münzgeschichte dienen dabei die Kulturgegenstände der ständigen Ausstellung. Im zweiten Teil der Ausstellung wird der Münz- und Medaillenkreis auf und über die Schweiz hinaus ausgeweitet. Die Ausstellung ist vor allem auch auf Familien ausgerichtet, lässt sich doch die Geldgeschichte auch spielerisch erfahren.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2006
Der Berg ruft - 125 Jahre SAC-Sektion Gotthard
Die Sommerausstellung 2006 im Historischen Museum ist dem 125-Jahr-Jubiläum der SAC-Sektion Gotthard gewidmet. Nebst der ständigen Ausstellung zeigte das Museum im Hauptsaal die Entwicklung der SAC-Sektion Gotthard, des Bergtourismus und vor allem der Bergrettung in den Urner Bergen auf. Anhand von Bildern, Fotos sowie zeitgenössischen Dokumenten und Gegenständen sollte dargestellt werden, wie der Mensch sich im Laufe der Geschichte an den Berg herangewagt hat.

--------------------------------------- >
    


Winter 2005/06
Engelsgesang und Blasmusik
Die Weihnachtsausstellung „Engelsgesang und Blasmusik“ war einerseits den musizierenden Engeln und andererseits den Urner Musikantinnen und Musikanten gewidmet. Der Blasmusikverband Uri (bv uri) feierte im Jahre 2006 sein 75-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass war im Renaissance-Saal des Museums die Geschichte des Blasmusikverbandes und seiner 22 Sektionen dargestellt. Thema der Weihnachtsausstellung waren auch die Engel. Die ständige Ausstellung des Museums zeigt bereits einige schöne Darstellungen. In der Weihnachtsausstellung waren Bilder und Skulpturen von Engeln aus dem Museumsgut zu sehen, welche sich ansonsten in den Lagerräumen des Museums befinden.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2005
Ds ganz Jahr Fasnacht
Ausstellung zur Geschichte der Urner Fasnacht unter besonderer Berücksichtigung des Fasnachtsflohs, aufgeheitert mit Bildern und Zeichnungen von Tino Steinemann sowie Masken von Fredy Burkart.

--------------------------------------- >
    


Winter 2004/05
Das Schaf im Wolfspelz
Was wissen Sie über Schafe? Lösen Sie den Fragebogen und Sie kommen zur Überzeugung, dass Ihr Schafwissen Lücken hat. Mit einem Besuch im Historischen Museum kann dieses behoben werden und nach dem Besuch klebt erst noch der Schafsorden auf Ihrer Brust.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2004
Als Detektiv im Museum
Aus Anlass des 200-jährigen Bestehens der Kantonspolizei Uri wurden Geräte und Ausrüstung der Kantonspolizei Uri ausgestellt. Zudem konnten sich Kinder als Museumsdetektiv anstellen lassen und hatten in dieser Funktion zehn knifflige Fälle zu lösen.

--------------------------------------- >
    


Winter 2003/04
Drei und andere Könige
Diese Weihnachtsausstellung war den heiligen Drei Königen gewidmet. Gezeigt werden aber auch Königinnen und Könige, welche in Beziehung zu Uri stehen: vom Zaunkönig bis zu König Ludwig II. von Bayern.

--------------------------------------- >
    


Winter 2002/03
Ochs und Esel - in der Krippe und in Uri
Im Zentrum der Weihnachtsausstellung standen Ochs und Esel. Die beiden Tiere stehen still bei der Weihnachtskrippe. Ochs und Esel hinterliessen auch in Uri ihre Spuren.

--------------------------------------- >
    


Sommer 2002
Von Velocipetern und ihren in Finken huschenden Vehikeln
Die Ausstellung zeigte die Geschichte des Einzugs des Fahrrads im Kanton Uri. Ein zentrales Thema war auch „das goldene Zeitalter des Urner Radsports“.

--------------------------------------- >
    


Winter 2001/02
Sankt Nikolaus - Schutzheiliger und Kinderfreund
Die Weihnachtsausstellung war dem Thema "Sankt Nikolaus - Schutzheiliger und Kinderfreund" gewidmet. Die Ausstellung wurde von insgesamt 520 Personen besucht.

--------------------------------------- >
    

Copyright: Historischer Verein Uri, Altdorf / Letzte Aktualisierung: 28.11.2016

SOMMERAUSSTELLUNG



Die Sommerausstellung 2017 ist Uris Rindvieh gewidmet. Nebst der Geschichte und Informationen um das Braunvieh werden auch die schönen Kuh-Bilder der Altdorfer Künstlerin Doris Herger gezeigt.

ÖFFNUNGSZEITEN
26. April – 30. Juni,
16. August – 15. Oktober 2017
MI, SA, SO 13-17 Uhr
Gruppen auf Anfrage
(041 870 19 06)

> Informationen