Historisches Museum Uri
Gotthardstrasse 18, 6460 Altdorf
T 041 870 19 06
M marlys.arnold@bluewin.ch
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Die aktuelle Sonderausstellung



Holz & Eisen

1. Mai 2019 – 30. Juni 2019
17. August 2019 – 13. Oktober 2019 MI, SA, SO 13-17 Uhr
Gruppen ausserhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage
Familie Arnold-Gisler (041 870 19 06)


Das Eisen schlummert als Erz in der Erdkruste. Sein Vorkommen ist beschränkt. Im Hochofen, wo aus dem Erz das Roheisen gewonnen wurde, begannen auch in Uri Holz und Eisen ihre wiederkehrende Symbiose. Durch Verbrennung einer grossen Menge Holz wurde die notwendige Hitze zur Herstellung von Roheisen erzeugt. In der Schmiede wurde das Eisen zu Werkzeugen verarbeitet, die wiederum zum Schlagen von Holz und zu seiner weiteren Verwendung benötigt wurden.

Der Wald liefert den natürlich nachwachsenden Rohstoff Holz. Wo Boden und Klima ihm zusagt, nimmt er von der Landschaft Besitz. Die Gegend der Innerschweiz war besonders waldreich. Die vier Länder wurden deshalb Walstätten genannt und haben dem darin eingebetteten See den Namen gegeben. Holz hat den Urner in seinem Alltag stets begleitet – aus Holz wurden Haus und Stall gebaut sowie die Einrichtungen zum Wohnen hergestellt. Auch die «Alprustig» bestand zu einem grossen Teil aus Holz. Der Holzhag trennte das Eigen vom Nachbarn und der Allmend. In dem Gebirgstal standen jedoch die Nutzung und der Schutz des Waldes einander lange kontrovers gegenüber. Zahlreiche Gesetzesbestimmungen versuchten das Nebeneinander zu regeln.

In der Ausstellung wird die Geschichte des Abbaus von Eisenerz im Maderanertal und dessen Verarbeitung gezeigt. Alte Holzerwerkzeuge wie der «Zappyy» oder die Waldsäge stehen Generationen von Kettensägen oder einem Modell eines Seilkrans gegenüber. Es wird aber auch gezeigt, was für Baumarten im Altdorfer Bannwald wachsen. Und es werden Antworten auf Fragen gegeben: Wie viele Bäume stehen im Altdorfer Bannwald? Wieviel Holz wächst in einer Minute nach? Holz und Eisen lassen sich auch zu Kunstwerken verarbeiten. Am Beispiel des Flüelers Toni Walker wird die Arbeit des Bildhauers gezeigt.

Für die Ausstellung «Holz und Eisen» sind folgende «Zugewandte Orte» dem Museumsteam mit Rat, Tat und Gerät zur Seite gestanden:

- Toni Walker, Holzbildhauer Flüelen
- Roby Waser, Stihl & Husqvarna Motorsägen, Wolfenschiessen
- Beat Herger, Förster Unterschächen
- Bürgergemeinde Altdorf (Wisi Müller, Nathalie Barengo, Karl Marty, Göran Gfeller)
- Fredy Burkart, Burkart & Pfaffen, Altdorf
- SwissHeli, Thomas Püntener, Erstfeld
- Staatsarchiv Uri (Sammlung Bilddokumente)

Herzlichen Dank! Vom 1. Mai 2019 bis am 30. Juni 2019 und nach der Sommerpause vom 17. August bis 13. Oktober 2019 zeigt das Historische Museum Uri die Geschichte des Eisenabbaus sowie des Holzens in Uri auf.

Die Ausstellung kann auch – mit oder ohne Führung – für einen schönen Familien- oder Firmenapéro in einem gemütlichen Rahmen gewählt werden (Auskunft erteilt Familie Arnold, Telefon 041 870 19 06).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Historischer Verein Uri und Familie Arnold, Museum





     

Copyright: Historischer Verein Uri, Altdorf / Letzte Aktualisierung: 23.04.2018

SOMMERAUSSTELLUNG



HOLZ & EISEN

ÖFFNUNGSZEITEN
MI 1. Mai – SO 30. Juni 2019
SA 17. Aug. – SO 13. Okt. 2019 MI, SA, SO, 13 – 17 Uhr !

Gruppen ausserhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage
(041 870 19 06)

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